Smalltalk-Fragen wie „Was machst du beruflich?" sind ein freundlicher Einstieg — aber wirklich interessant wird ein Gespräch erst bei der nächsten Frage. Bei der, die jemandem Lust macht, eine Geschichte zu erzählen.
Probier es mal mit „Worüber hast du heute gelacht?" oder „Was würdest du tun, wenn morgen früh frei wäre?". Solche Fragen sind konkret genug, um eine Antwort zu finden, und offen genug, um etwas Echtes zu zeigen — von dir oder vom Gegenüber.
Frag nach Lieblingsorten, nach Erinnerungen, nach kleinen Vorlieben. Nach dem, was eine Person selten erzählt, aber gerne erzählen würde, wenn jemand zuhört.
Und das ist die zweite Hälfte: hinhören. Lass die nächste Frage aus der letzten Antwort entstehen — dann wird aus einem Austausch ein Gespräch und kein Fragebogen.
Drei echte Fragen hintereinander, jede auf die vorige aufbauend — und du weißt schon mehr über die Person als nach manchem ganzen Abend.